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Philosophie

Unsere Philosophie – Yoga ist mehr als Bewegung

Unsere Philosophie – Yoga ist mehr als Bewegung

Bei YOGAmar Rügen verstehen wir Yoga nicht als sportlichen Wettbewerb. Dennoch ist die bewusste und möglichst gute Ausrichtung des Körpers ein wesentlicher Bestandteil unserer Yogapraxis. Dabei geht es nicht darum, eine Haltung möglichst spektakulär aussehen zu lassen oder sich mit anderen zu vergleichen. Es geht darum, den eigenen Körper wahrzunehmen, seine Haltung zu verstehen und Schritt für Schritt eine möglichst natürliche, stabile und aufrechte Ausrichtung zu entwickeln.

In unserer Yogaschule auf Rügen in Baabe verbinden wir die jahrtausendealte Tradition des Yoga mit einem zeitgemäßen, offenen und undogmatischen Unterricht. Hatha Yoga, Kriya Yoga, Meditation, Atembewusstsein und Achtsamkeit bilden dabei wichtige Grundlagen unserer Arbeit.

Aufrichtung beginnt mit Wahrnehmung

Ein wesentlicher Bestandteil unserer YOGAmar-Philosophie ist die bewusste Körperhaltung. Denn bevor wir etwas verändern können, müssen wir zunächst wahrnehmen, was tatsächlich geschieht.

Vielleicht bemerken wir plötzlich: Ich stehe mit einem Rundrücken. Ich gehe stark ins Hohlkreuz. Eine Schulter hängt tiefer. Ich ziehe ständig eine Schulter nach oben. Mein Becken oder mein Oberkörper weicht zur Seite aus.

Genau hier beginnt für uns Achtsamkeit.

Wir lernen, solche gewohnten Haltungsmuster zunächst bewusst wahrzunehmen. Mit gezielter Ausrichtung, Körperwahrnehmung und achtsamer Bewegung unterstützen wir unsere Schüler dabei, ihren Körper immer wieder neu und möglichst harmonisch aufzurichten.

Immer wieder erleben wir während unserer Yogawochen Menschen, die mit deutlich sichtbaren Haltungsmustern zu uns kommen und bereits nach einigen Tagen wesentlich bewusster und aufrechter stehen und gehen. Manchmal wird diese Veränderung nach der Rückkehr sogar vom persönlichen Umfeld wahrgenommen.

Aufrichtung beginnt für uns nicht mit Zwang – sie beginnt mit Bewusstsein.

Inspiriert von verschiedenen Wegen des Yoga

YOGAmar folgt nicht ausschließlich einer einzigen Yogarichtung. Unser Unterricht ist über viele Jahre gewachsen und wird von unterschiedlichen Traditionen und Erfahrungen geprägt.

Aus dem Hatha Yoga schöpfen wir die grundlegende Verbindung von Körperarbeit, Atem, Entspannung und innerer Wahrnehmung.

Das Iyengar Yoga inspiriert uns besonders in der präzisen Ausrichtung des Körpers und im sinnvollen Einsatz von Hilfsmitteln. Gurte, Blöcke, Bolster und auch der Yoga-Stuhl können dabei helfen, eine Asana bewusster zu erfahren, sie individuell anzupassen oder eine Ausrichtung überhaupt erst zugänglich zu machen. Elemente des Stuhlyoga finden deshalb ebenfalls ihren Platz in unserer Praxis.

Das Kriya Yoga prägt unseren Weg besonders durch die Verbindung von Achtsamkeit, innerer Erfahrung und Hingabe. Yoga endet für uns nicht an der Oberfläche des Körpers. Die äußere Praxis kann zu einem Weg nach innen werden – zu mehr Bewusstsein, Stille und einer tieferen Wahrnehmung unserer selbst.

Auch Elemente des Kundalini Yoga und seiner Arbeit mit Atem, Energie und Bewusstsein fließen in unsere Praxis ein. Ebenso begegnen uns immer wieder Aspekte des Ashtanga Yoga, beispielsweise in dynamischeren Sequenzen und in der bewussten Verbindung von Atem und Bewegung.

Meditation, Mantra und Atemarbeit ergänzen die körperliche Yogapraxis und eröffnen weitere Möglichkeiten, den Blick von außen nach innen zu richten.

Dabei geht es uns nicht darum, möglichst viele Yogastile miteinander zu vermischen. Wir nehmen aus unterschiedlichen Traditionen das auf, was uns sinnvoll erscheint und dem Menschen in seiner jeweiligen Situation dienen kann.

Ausrichtung schafft Raum

Wir streben durchaus nach einer möglichst guten Körperhaltung. Doch der Maßstab dafür ist nicht die Haltung eines anderen Menschen. Der eigene Körper mit seinen anatomischen Voraussetzungen, seiner Geschichte und seinen Möglichkeiten bildet den Ausgangspunkt.

Eine gute Aufrichtung schafft Raum für Bewegung und Atem und unterstützt nach yogischem Verständnis einen möglichst freien Fluss der Lebensenergie – des Prana.

Gleichzeitig lernen wir zu unterscheiden: Wo benötigen wir Muskelspannung, um unseren Körper stabil auszurichten? Und wo halten wir Spannung fest, obwohl wir sie eigentlich loslassen könnten?

So entsteht ein Zusammenspiel aus Stabilität und Leichtigkeit, Kraft und Entspannung, Ausrichtung und Beweglichkeit. Damit möchten wir Wohlbefinden und die natürlichen Voraussetzungen für Gesundheit unterstützen.

Der Atem führt die Aufmerksamkeit

Der Atem spielt dabei eine besondere Rolle. Zunächst lernen wir, unseren Atem wahrzunehmen. Erst dann beginnen wir, Atem und Bewegung bewusst miteinander zu verbinden.

Dabei wird nichts erzwungen. Jeder Mensch folgt seinem eigenen Atemrhythmus. Der Atem begleitet die Bewegung, vertieft unsere Aufmerksamkeit und hilft uns, immer genauer in den Körper hineinzuspüren.

So wird aus einer Asana mehr als eine äußere Körperhaltung. Sie wird zu einer bewussten Erfahrung des eigenen Körpers.

Die Freude am Yoga bewahren

Bei aller Aufmerksamkeit für Ausrichtung, Atem und innere Entwicklung darf etwas Entscheidendes niemals verloren gehen: die Freude am Yoga.

Yoga darf uns fordern. Yoga darf uns unsere Grenzen zeigen. Wir dürfen konzentriert an einer Asana arbeiten und immer wieder versuchen, unsere Haltung ein wenig bewusster und klarer auszurichten. Doch gleichzeitig dürfen wir Leichtigkeit erfahren, über uns selbst lächeln und die Freude daran bewahren, unseren Körper und unseren Geist immer wieder neu zu entdecken.

Denn Yoga ist kein Zustand, den wir irgendwann perfekt erreicht haben. Yoga ist ein Weg, auf dem wir lernen, wahrzunehmen, uns aufzurichten, loszulassen und uns selbst mit mehr Achtsamkeit zu begegnen.

Yoga auf Rügen – zwischen Meer und Natur

Die besondere Natur Rügens gehört für uns zu dieser Erfahrung dazu. Das Meer, der Strand, die Weite und die Ruhe der Insel schaffen einen wunderbaren Raum, um wieder bewusster wahrzunehmen.

Deshalb verbinden wir Yoga auf Rügen in unserem Yogastudio in Baabe, bei Yoga am Strand und während unserer Yogareisen auf Rügen immer wieder mit dem Erleben der Natur.

YOGAmar bedeutet für uns, offen zu bleiben. Tradition zu respektieren, ohne dogmatisch zu werden. Den Körper aufzurichten, ohne ihn zu überfordern. Kraft aufzubauen, ohne die Leichtigkeit zu verlieren. Den Atem wahrzunehmen, Energie fließen zu lassen und über die äußere Haltung immer wieder den Weg nach innen zu finden.

Und bei allem, was wir auf diesem Weg üben, möchten wir eines bewahren: die Freude am Yoga und die liebevolle Haltung uns selbst und anderen gegenüber.

Bringe ein Lächeln in deine Augen
und liebevolle Gedanken in deinen Geist.

YOGAmar Rügen

Atem

Bewusst atmen

Achtsamkeit

Bei dir ankommen

Natur

Yoga am Strand